CANTATE Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 99)

1. KOOR
Was Gott tut, das ist wohlgetan,
es bleibt gerecht sein Wille;
wie er fängt meine Sachen an,
will ich ihm halten stille.
Er ist mein Gott,
der in der Not
mich wohl weiß zu erhalten;
drum laß ich ihn nur walten.


Wat God doet dat is welgedaan,
zijn wil blijft steeds rechtvaardig;
zoals hij mijn zaken ter hand neemt,
daar blijf ik stil bij.
Hij is mijn God,
die in de nood
mij kan behoeden;
daarom laat ik hem regeren.
2. RECITATIEF (B)
Sein Wort der Wahrheit stehet fest
und wird mich nicht betrügen,
weil es die Gläubigen nicht fallen
noch verderben läßt.
Ja, weil es mich den Weg zum Leben führet,
so faßt mein Herze sich und lässet sich begnügen
an Gottes Vatertreu und Huld
und hat Geduld,
wenn mich ein Unfall rühret.
Gott kann mit seinen Allmachtshänden
mein Unglück wenden.


Zijn woord van waarheid staat vast
en zal mij niet bedriegten,
omdat het de gelovigen
niet laat vallen of ondergaan.
Ja, omdat het mij leidt over de weg naar het leven,
is mijn hart rustig en tevreden
met Gods vadertrouw en genade
en heeft het geduld
als mij een ramp overkomt.
God kan met zijn almachtige handen
mijn ongeluk wentelen.
3. ARIA (T)
Erschüttre dich nur nicht, verzagte Seele,
wenn dir der Kreuzeskelch so bitter schmeckt.
    Gott ist dein weiser Arzt und Wundermann,
    so dir kein tödlich Gift einschenken kann,
    obgleich die Süßigkeit verborgen steckt.


Wees niet geschokt, moedeloze ziel,
als de kruisbeker zo bitter smaakt.
God is je wijze arts en wonderdoener,
die je geen dodelijk gif kan inschenken,
hoewel het zoet verborgen is.
4. RECITATIEF (A)
Nun, der von Ewigkeit geschloßne Bund
bleibt meines Glaubens Grund.
Er spricht mit Zuversicht
im Tod und Leben:
Gott ist mein Licht,
ihm will ich mich ergeben.
Und haben alle Tage
gleich ihre eigne Plage,
doch auf das überstandne Leid,
wenn man genug geweinet,
kommt endlich die Errettungszeit,
da Gottes treuer Sinn erscheinet.


Welnu, het van oudsher gesloten verbond
blijft de basis van mijn geloof.
Het spreekt vol vertrouwen
in dood en in leven:
God is mijn licht,
aan hem wil ik mij overgeven.
En al kennen alle dagen
hun eigen plagen,
toch volgt op het doorstane leed,
als je genoeg gehuild hebt,
ten slotte de tijd van de redding,
wanneer Gods trouw verschijnt.
5. ARIA / DUET (S, A)
Wenn des Kreuzes Bitterkeiten
mit des Fleisches Schwachheit streiten,
ist es dennoch wohlgetan.
Wer das Kreuz durch falschen Wahn
sich vor unerträglich schätzet,
wird auch künftig nicht ergötzet.


Als de bitterheden van het kruis
met de zwakheid van het vlees vechten,
is het desondanks goed.
Wie het kruis vanuit een waangedachte
als ondraaglijk beschouwt,
kan ook daarna niet genieten.
6. KORAAL
Was Gott tut, das ist wohlgetan,
dabei will ich verbleiben;
es mag mich auf die rauhe Bahn
Not, Tod und Elend treiben,
so wird Gott mich
ganz väterlich
in seinen Armen halten,
drum laß ich ihn nur walten.

Wat God doet dat is welgedaan,
dat wil ik vasthouden;
al word ik op de ruwe weg
voorgejaagd door nood, dood en ellende,
God zal mij
heel vaderlijk
in zijn armen houden,
daarom laat ik hem regeren.

(Nederlandse vertaling: Ria van Hengel